Interview mit unserem Forst Thal Mitarbeiter

Ramon Schindelholz

Ramon Schindelholz

Ramon Schindelholz ist 25 Jahre alt und wohnt in Mümliswil. Nach seiner ersten Lehre als Automobilfachmann entschied er sich für eine Zweitlehre als Forstwart und weiter als Forstvorarbeiter.
Seine Hobbys sind Guggenmusig, American Football und Hockey.

Gerne möchten wir dir ein paar Fragen stellen.

1. Seit wann arbeitest du bei Forst Thal?
2014 – 2017: Lehre als Forstwart
2017 – heute: Forstwart, Vorarbeiter

 

2. Was sind deine täglichen Aufgaben?
Lehrlingsausbildung, Holzerei, errichten von Bauten,
führen einer ganzen Jungwaldpflege.

 

3. Lässt sich dein Tag planen oder bestimmt das Wetter dein Tagesablauf?
Dank den Wetterprognosen, lassen sich sogar Wochen planen.

 

4. Wie ist euer Team organisiert? Wer macht welche Arbeit?
Jeder macht alles (meistens), so fühlt sich keiner benachteiligt.
Ausnahme ist die Bedienung des Zangenschleppers, dazu braucht es die Maschinisten - Ausbildung.

 

5. Wie ist das Arbeitsklima unter eurem Team?
Sehr angenehm. Die Freude an der Arbeit und im Team ist gut spürbar.
So macht sogar eine Schlechtwetterphase Spass.

 

6. Was gefällt dir besonders an diesem Beruf?
Die Arbeit im Wald. Die Arbeit im Team und vor allem,
dass der Chef uns nicht ständig kontrolliert 😊.

 

7. Erinnerst du dich an ein besonderes Ereignis bei deiner Arbeit?
Ich bin immer wieder erstaunt, dass manche Waldbesucher uns unseren Beruf erklären wollen.

 

8. Was ist das Besondere an Forst Thal?
Abwechslungsreiche Arbeit.
Von der Holzerei bis hin zum Spielplatzbau ist alles dabei.

 

Vielen Dank für das Interview und wir wünschen dir weiterhin viel Freude an der Arbeit.

Klimawandel

klimawandel 1                      klimawandel 2

Bei der diesjährigen Ausgabe des Weltwirtschaftsforums WEF geht es nicht nur um die wirtschaftlichen Herausforderungen. Das Thema Klimawandel ist in diesem Jahr nicht mehr nur eine Dekoration, sondern ein wichtiges Thema.

Der Klimawandel hat bereits die Forstwirtschaft erreicht. Durch geeignete Vorkehrungen kann diesem Prozess ein wenig entgegengehalten werden.

 

Das Klima verändert sich ständig. Der Wald kann sich an solche klimatischen Schwankungen zwar anpassen, doch momentan verlaufen diese Prozesse viel zu schnell für ihn. Durch eine angepasste Bewirtschaftung und einen dadurch stabilen und vitalen Wald lassen sich viele Effekte abschwächen.

Die Klimaveränderungen stellen den Wald und dessen Eigentümer vor grosse Herausforderungen. Mit dem erwarteten Anstieg der Temperaturen und der Zunahme von Trockenperioden werden sich die Standortbedingungen und dadurch die Waldgesellschaften verändern. Die wärmeren Temperaturen lassen die Waldgrenze ansteigen und fördern eine Verschiebung der Baumartenvorkommen. Zudem nehmen Extremereignisse wie Trockenheit oder Sturm zu und Schädlinge sowie fremdländische Pflanzen und Tiere rücken vor.

Folgen für den Wald

Die Folgen der Klimaveränderung für den Schweizer Wald sind vielfältig. Hier eine Auswahl:

  • unangepasste Baumbestände aufgrund geänderter Standortverhältnisse
  • geschwächte Bäume
  • höhere Anfälligkeit auf Schadereignisse wie Sturm oder Käferbefall
  • erhöhtes Produktionsrisiko für Waldeigentümer
  • mangelnde Schutzleistung der Bergwälder - Kompensationsmassnahmen in Milliardenhöhe

Pflegen und bewirtschaften

Die Geschwindigkeit des Klimawandels droht die natürlichen Anpassungsprozesse im Wald zu überfordern. Der Wald soll deshalb so gestaltet werden, dass die Baumartenzusammensetzung eine möglichst grosse Anpassungsfähigkeit aufweist. Erreicht wird dies durch eine regelmässige Bewirtschaftung der Wälder. Jungwuchspflege, Durchforstung und Endnutzungsschläge ermöglichen einen strukturreichen, vielfältigen und stabilen Bestand; Baumartenzusammensetzung und der Altersklassenaufbau können beeinflusst werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Begründung der zukünftigen Generation, sprich die Waldverjüngung.

Quelle: https://www.waldschweiz.ch

Frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr im 2019

Gerne möchten wir uns für die zahlreichen Verkäufe der Weihnachtsbäume bedanken. Für uns ist es immer wieder eine schöne Gelegenheit ein Gespräch zu führen oder den Kontakt zu pflegen. 

Das Forst Thal Team wünscht Euch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns auf eine weitere, angenehme Zusammenarbeit im 2019.

Weihnachten 2018

Auch im 2018 sind Weihnachtsbäume aktuell

 

Wer möchte Weihnachten nicht mit einem frisch geschnittenen Weihnachtsbaum mit vielen leuchtenden Kerzen feiern?
Und noch besser, wenn der Baum dann noch in unserer engen Heimat, im Thal oder Gäu, gewachsen ist.

Genau das kann unser Förster euch bieten.
Forst Thal verkauft am Samstag den 15. Dezember Nordmanntannen, Blautannen, Weisstannen und Fichten, die alle kurz davor geschnitten werden.

In Balsthal im Werkhof (bei der Militärbaracke)
09.00 bis 11.00 Uhr

In Mümliswil beim Holzschopf Kätzlimatt
09.30 bis 11.00 Uhr

 Weihnachtsbaum 2018

Forst Thal an der HESO

Kraftort Wald

Umringt mit echten Bäumen bot sich die Sonderausstellung «Kraftort-Wald den vielen Besuchern an. Zu diesem ausdrucksvollen Ausstellungsstand haben die Mitarbeiter der Forst Thal tatkräftig mitgewirkt. Beginnen konnte man mit dem Waldrundgang oder dem Bürgergemeindehaus.

Wer im Pavillon startete, in dem sich das „Bürgergemeindehaus“ befand, entdeckte dort viele Wappen, Kennzahlen und Aufgaben von den Bürgergemeinden die sich vorstellten. Den Besuchern wurden spezielle Aufgabenbereiche von einzelnen Bürgergemeinde wie z. B. Bürgergemeinde Solothurn – Rebberg, Bürgergemeinde Mümliswil-Ramiswil – Museum Haar und Kamm, in Form eines kleinen an der Wand hängenden Heftes erläutert. Falls sich eine Person einbürgern möchte, konnte dies an einem bereitgestellten Test gleich üben.

Nach dem Teil im „Bürgergemeindehaus“ erkundete man den Wald unter freiem Himmel, umsäumt mit richtigen Bäumen und auf weichen Holzschnitzeln. Der Rundgang war kreisförmig angelegt und thematisierte die verschiedenen Kräfte des Waldes.
So brannte bei der wärmenden Kraft ein Feuer und wer Hunger hatte, konnte eine Wurst bräteln. Selbstverständlich sind auch alle möglichen Energielieferungsformen aus Holz erklärt worden. (Pellets, Schnitzel, Stückholz).
Ein Highlight war sicher auch der Holzturm bei der schützenden Kraft. Die Besucher hatten den Ausblick über die HESO bestimmt genossen.

die heilende Kraft ist die Apotheke des Waldes in dem viele verschiedene Kräuter betrachtet werden konnte. Zusätzlich konnte ein Glas Wasser vom Brunnen getrunken werden oder man ruhte sich auf einem Moos Bett gelassen aus.
Frisch ausgeruht wurde der Erholungsfaktor des Waldes, die stärkende Kraft in Angriff genommen, vorgestellt wurde z.B. der Vita Parcour.

Sicher war es eine erfolgreiche Ausstellung und der «Kraftort-Wald konnte den Besuchern etwas näher gebracht werden.

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